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Im Januar 2001 hat der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht einen neuen Entwurf zur Aenderung dieser Regelung vorgestellt (Basel II). Die Höhe des Eigenkapitals, welche die Banken für einen Kredit unterlegen müssen, soll sich zukünftig stärker am individuellen Kundenrisiko (Ratingverfahren) orientieren. Das heisst, dass die Banken ihre Kreditnehmer wesentlich detaillierter analysieren als in der Vergangenheit bzw. dadurch auch detaillierte Firmeninformationen benötigen. Obwohl die Vereinbarungen von Basel II erst 2006 in vollem Umfang in Kraft treten, wird von vielen Geschäftsbanken bereits heute ein entsprechendes Ratingverfahren zur Ermittlung des Kundenrisikos appliziert. Die Bank muss folglich für einen Kreditnehmer mit einem guten Rating weniger Eigenmittel „binden“ als für einen Kreditnehmer mit einer schlechteren Bonität. Das höhere Risiko bzw. die höheren Kosten zahlt der Kreditnehmer mit einer schlechteren Bonität über einen höheren Zinssatz. KMU’s sollen sich deshalb Gedanken machen, wie weit sie den Anforderungen der Banken gewachsen sind. Existieren die geforderten Unterlagen in einer präsentablen Form? Verfügt die Bank über die zur Beurteilung notwendigen Unterlagen und Informationen? Die konsequente Umsetzung von Basel II, die teilweise restriktivere und durch die Kredit- und Portfoliopolitik bestimmten Kreditsprechung der Banken sowie deren Bereinigung von Portefeuilles mit „höheren“ Risiken wird für viele KMU’s (vor allem solche ohne betriebswirtschaftliche Informationen) zu höheren Zinssätzen und somit zu höheren Kosten führen. Besuchen Sie deshalb bsp. unser Businessfrühstück mit Präsentation oder kontaktieren Sie uns zwecks Vereinbarung eines Beratungsgespräches!
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